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Pressemitteilung "Zeit für Kinder - Zeit für Kinderrechte!"

schnappschuss pm wkt 2017Zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September 2017 erneuern die Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) in Sachsen ihre Forderungen zu den Kinderrechten. So sollen diese endlich in das Grundgesetz aufgenommen werden. Doch auch mit anderen Aktivitäten setzen wir uns für die Umsetzung der Kinderrechte ein.

„In der Arbeit mit Flüchtlingskindern möchten wir als Landesverband das große Engagement der  zahlreichen Initiativen und Projekte würdigen, die in ganz Sachsen angeboten werden und sie der Öffentlichkeit bekannt machen“, sagt Christina Koch, Vorstandmitglied des DKSB LV Sachsen e.V. „Ausgezeichnet und geehrt werden herausragende Projekte, die Einwandererkindern helfen, in Sachsen gut anzukommen, das Leben kennen zu lernen und Kontakt zu Gleichaltrigen über kulturelle, sportliche und informelle Bildungsangebote zu erhalten“, ergänzt Gisela Grüneisen aus dem DKSB Landesvorstand. Aus diesem Grund wird am 20.09.2017 um 10.30 Uhr im Sächsischen Landtag zum dritten Mal der „Sterntaler“-Preis verliehen. Das ist eine gemeinsame Auszeichnung des Sächsischen Ausländerbeauftragten, Geert Mackenroth, sowie des Kinderschutzbundes in Sachsen. Die Verleihung des Preises nehmen Geert Mackenroth, die Sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch, sowie Christina Koch und Gisela Grüneisen als  Vorstandsmitglieder des DKSB LV Sachsen e.V. vor.

Pressemitteilung "Veranstaltung App & Go 3.0 – Medienbildung in Sachsen"

schnappschuss pm medienbildung 2017In diesem Jahr dreht sich bei „App & Go 3.0 – Medienbildung in Sachsen“ alles um die Unterstützung und Hilfe für Kinder und Jugendliche in Fällen von Cybermobbing und Cybergrooming. Nach aktuellen Studien sind derzeit fast 500.000 Jugendliche in Deutschland direkt oder indirekt durch Cybermobbing betroffen. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Themenfeld und dem Begriff? Sind fiese Bemerkungen über WhatsApp schon Cybermobbing? Wie viele Kinder sind in Sachsen von solchen Hasskommentaren und Verunglimpfungen betroffen?

Keine Frage: Kinder und Jugendliche benötigen Unterstützung, um sich vor Cybermobbing und digitaler sexualisierter Gewalt schützen zu können. Leider sind Formen des grenzverletzenden Verhaltens wie Cybermobbing oder Hasskommentare sowie der Missbrauch durch Cybergrooming in den neuen Medien sehr häufig anzutreffen. Kinder und Jugendliche brauchen Aufklärung und Unterstützung, Eltern und Fachkräfte benötigen Handlungssicherheit.

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. reagiert darauf und führt deshalb am kommenden Mittwoch eine öffentliche Veranstaltung „App & Go 3.0“ rund um das Thema Medienbildung in Sachsen/digitale Agenda Sachsen mit dem Schwerpunkt Cybermobbing durch:

Mittwoch, 06.09.2017 von 18:00-20:30 Uhr

             Riesa Efau. Kultur Forum Dresden e.V., Dachsaal,

Wachsbleichstraße 4a,

01067 Dresden

Pressemitteilung "Kinder von suchtbelasteten Eltern stärken"

schnappschuss pm drogenmissbrauchSuchterkrankungen der Eltern haben Auswirkungen auf die ganze Familie. Dabei sind Kinder als besonders verletzlicher Teil eines Familiensystems hoch belastet. Der „Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch“ am 26.6. ist für den Kinderschutzbund Landesverband Sachsen Anlass, auf die prekäre Lage der Kinder in suchtbelasteten Familien aufmerksam zu machen.

In Deutschland leben nach Schätzungen von Experten ca. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche, die direkt von einer Suchterkrankung eines oder beider Elternteile betroffen sind. Die Dunkelziffer ist hoch, die Tendenz ist dabei nach wie vor steigend. Auf Sachsen übertragen bedeutet dies, dass mindestens 120.000 Kinder im Freistaat von einer Suchterkrankung eines oder beider Elternteile betroffen sind.

 

So geht es auch Daniela, 8 Jahre. Sie ist aufgeschlossen, hilft anderen Kindern und geht den Lehrkräften zur Hand. Doch was niemand weiß: Die Mutter von Daniela konsumiert Alkohol und Crystal in hohem Ausmaß. Oft hat die Erziehungsberechtigte mit dem eigenen Tagesablauf zu kämpfen, schläft morgens lang. Auch für den Einkauf und das Mittagessen der Familie kann die Mutter trotz guten Willens häufig nicht sorgen. Daniela liebt ihre Mutter über alles und hilft ihr so gut sie kann im Haushalt, regelt den Morgenablauf selbständig, geht nach dem Unterricht einkaufen. Manchmal kocht sie das Essen für die Familie.

Pressemitteilung "Jeden Tag ein neues Abenteuer – kostenfreie Ferienlager für Kinder aus DKSB Projekten im KiEZ Waldpark Grünheide"

schnappschuss pm ferienfahrtDie Deutsche Fernsehlotterie ermöglicht gemeinsam mit der Stiftung "Allianz für Kinder" auch in diesem Jahr vielen Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten Familien fünf Tage Urlaub mit Spiel, Spaß und vielen Erlebnissen. In Sachsen fahren ca. 40 Kinder aus DKSB Projekten kostenfrei in das KiEZ Waldpark Grünheide bei Auerbach (Vogtland).

Wenn sich am kommenden Montag in Zittau, Dippoldiswalde und Leipzig (und am Ende der Ferien in Chemnitz) zeitig am Morgen Kinder von ihren Eltern verabschieden und mit Betreuern in einen Bus steigen, ist dies für sie ungewohnt und vielleicht auch mit etwas Trennungsschmerz, aber sicherlich sehr viel Vorfreude verbunden. Einige der Kinder verreisen zum ersten mal, da dies wegen Geldmangel der Eltern bisher nicht möglich war. Viele der Kinder können nur selten allein oder mit ihren Eltern verreisen.

„Wir sind begeistert, dass die Deutsche Fernsehlotterien mit großem organisatorischem Aufwand und diesem finanziellen Hintergrund diesen wichtigen Beitrag zum chancengerechten Aufwachsen von Kindern auch in Sachsen leistet“, sagt Olaf Boye, Landesgeschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes in Sachsen. „Damit auch diese Kinder fünf unbeschwerte Tage verleben können, haben wir gern die Organisation gemeinsam mit unseren Verbänden unterstützt. Es freut uns, dass mit dem KiEZ Waldpark Grünheide bei Auerbach ein Ferienerholungspartner gleich in Sachsen gefunden wurde. So ist die Anfahrt nicht so stressig und es bleibt mehr Zeit zum Erkunden.“

Pressemitteilung "Freude auf die Schulferien - keine Angst vor den Zeugnissen"

schnappschuss pm zeugnisse juni 2017Auch am Tag der Zeugnisausgabe stehen den Kindern und Jugendlichen in Sachsen unter der europaweiten Rufnummer 116 111 geschulte Beraterinnen und Berater an den Kinder- und Jugendtelefonen zur Seite. An den Elterntelefonen können sich unter der Nummer 0800 111 0550 Erziehende beraten lassen und nach Lösungen suchen.

Über 360.000 Kinder und deren Eltern erwarten in Sachsen gleichermaßen mit Spannung den letzten Schultag und die damit verbundene Zeugnisausgabe. Für die Mehrzahl der Kinder und Eltern ist klar, wie das Zeugnis aussehen wird, da Kinder und Eltern ständig im Gespräch waren und sind. Für wenige mischt sich die Freude über den bevorstehenden Start in die Ferien mit Bangen, ob das Klassenziel in Mathe oder Deutsch doch noch geschafft wurde.

Manche Kinder und Jugendliche plagt jetzt das schlechte Gewissen oder die Angst. Sie wissen nicht, wie sie ihren Eltern erklären sollen, dass ihr Zeugnis nicht so ausfällt, wie ursprünglich erwartet oder gewünscht. „Diesen Kindern und Jugendlichen kann man nur empfehlen, sich rechtzeitig Unterstützung zu suchen oder bereits im Vorfeld mit den Eltern zu sprechen“, so Olaf Boye, Landesgeschäftsführer vom Deutschen Kinderschutzbund in Sachsen. „Wenn das nicht gelingt, ruft beim Kinder- und Jugendtelefon unter der kostenfreien Nummer 116 111 an und lasst Euch beraten.“ Die Beratungszeiten sind montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr. Am Telefon wird mit den Mädchen und Jungen gemeinsam geschaut, was sie tun können, um mit den Eltern ins Gespräch zu kommen oder um das Lernen perspektivisch zu verbessern.

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