header service



Pressemitteilung "Ausländerbeauftragter und Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. schreiben den Sterntalerpreis 2020 aus"

Sterntalerpreis Teaser quadrat 200527Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. und der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth, MdL, setzen ihre Zusammenarbeit fort. Gemeinsam wollen sie mit dem Preis das besondere ehrenamtliche Engagement für Kinder und/oder Jugendliche mit Migrationshintergrund und Benachteiligung würdigen. Der Preis ist wie folgt ausgeschrieben:


Sterntaler, der Preis für besonderes Engagement für Kinder mit Migrationshintergrund und Benachteiligung

 

Sie helfen in Sachsen Kindern mit Migrationshintergrund und Benachteiligung? Ihre Arbeit schützt diese Kinder, lässt sie Gemeinschaft erleben und stärkt ihre Beteiligung? Dann sollte Ihr Engagement bekannter werden und andere ermutigen, es Ihnen gleich zu tun. Bewerben Sie sich für den Sterntaler, den Sächsischen Kinderschutzpreis!

 

Werden Kinder zum Beispiel mit Fluchterfahrung oder sozialen Nachteilen gezielt integriert, können sie in unserer Gesellschaft chancengerechter aufwachsen. Das Engagement dafür wollen wir bekannt machen und würdigen.

 

Pressemitteilung „Kinder und deren Eltern brauchen eine Perspektive – die weitere Öffnung von Kindertagesstätten ist unbedingt notwendig"

Schnappschuss pm kitaoeffnung 1Am heutigen Mittwoch (06.05.2020) werden die Ministerpräsident_innen der Länder gemeinsam mit der Bundeskanzlerin über weitere Maßnahmen zur Lockerung der Einschränkungen sprechen. Der sächische Kinderschutzbund fordert dazu auf, endlich auch die Kinder und deren Eltern in den Blick zu nehmen und ihnen mit einem Stufenplan zur weiteren Öffnung von Einrichtungen für Kinder eine Perspektive zu geben.

 

„Kinder brauchen andere Kinder für ihre Entwicklung. Sie benötigen eine anregungsreiche Spielumgebung, Anleitung und Fürsorge, sowie abwechslungsreiche Angebote, die ihrer Entwicklung und Bedürfnissen angepasst sind,“ sagt Christina Koch, die stellvertretende Vorsitzende des sächischen Kinderschutzbundes. „Eltern und Erziehende haben in den zurückliegenden Wochen zu Hause Großartiges vollbracht, sich während der Kontaktbeschränkungen intensiv um ihre Kinder gekümmert,  vielfach nebenbei noch im Homeoffice gearbeitet. Diese Eltern brauchen jetzt eine Perspektive der Entlastung,“ so Koch weiter.

 

Für Kinder leisten Kindertagesstätten einen wichtigen Beitrag zur Integration, frühen Bildung und Chancengerechtigkeit. Zudem bieten sie gerade für Risikofamilien, in denen eine optimale Förderung unmöglich oder sogar eine mögliche Gefährdung besteht, eine sehr wichtige und wirkungsvolle Schutz- und Präventionsmöglichkeit. „So wichtig die intensiven Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus waren, braucht es nun einen zeitlich untersetzten Rahmenplan zur Öffnung für weitere Anspruchsgruppen,“ formuliert Ullrich Gintzel, Vorsitzender des sächischen Kinderschutzbundes. „Die Bedürfnisse und der Schutz von Kindern muss bei möglichen Entscheidungen zu Kita-Öffnungen an erster Stelle stehen. Zu lange wurden Kinder als potentielle Virenträger gesehen und nicht als Menschen mit eigenständigen Rechten,“ so Gintzel weiter.

Pressemitteilung „Kinder in der Corona-Pandemie – 20 Jahre Recht auf gewaltfreies Aufwachsen“

schnappschuss pm gewaltfrei 2020 webZum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2020 befürchtet der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V., dass das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung in der Corona-Pandemie gefährdet ist.

 

Größer könnte das Spannungsfeld nicht sein. Die gute Nachricht ist: Am 30.04.2020 jährt sich die Einführung des Paragrafen 1631 (2) zur gewaltfreien Erziehung ins BGB zum zwanzigsten Mal. Neben dem generellen Bedarf nach konsequenten Maßnahmen zur Verhütung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche besteht aber aktuell das Risiko einer Gewaltzunahme: „Insbesondere während der aktuellen Corona Pandemie darf die Politik das Risiko der verdeckten Gewalt gegen Kinder nicht aus den Augen verlieren. Schließlich ist durch die Reduzierung von dem Kita- und Schulbetrieb, die soziale Aufmerksamkeit geringer geworden“, sagt der Landesvorsitzende Ullrich Gintzel. „Als sächsischer Kinderschutzbund versuchen wir seit einigen Wochen mit Tipps und Hinweisen für Erziehende diese und die Kinder in ihrer besonderen Alltagssituation zu stärken und Momente der Entspannung zu schaffen.“

 

Pressemitteilung „Mehr Flüchtlingskinder aus griechischen Lagern aufnehmen“

schnappschuss pm fluechtlingskinderDie sächsische Staatsregierung hat beschlossen, 25 Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. Allerdings kann dies angesichts der hohen Zahl von mehr als 7.000 Kindern allein im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos nur ein erster Schritt sein. Der Kinderschutzbund in Sachsen fordert, mehr Flüchtlingskinder aus griechischen Lagern aufnehmen und Evakuierungsaktion von Mission Lifeline unterstützen.

 

Die Flüchtlinge harren unter menschenunwürdigen Zuständen in den griechischen Lagern aus. Insbesondere unbegleitete Kinder sind schutzlos Gewalt und Missbrauch ausgeliefert. Sehr junge sowie kranke Kinder und ihre Mütter zählen weiterhin zu den Schutzbedürftigen. Fehlende medizinische Versorgung und absolut prekäre hygienische Zustände gefährden in höchstem Maße die Gesundheit. Diese Situation ist weder mit den UN-Kinderrechten noch mit den europäischen humanen Grundwerten in Einklang zu bringen. Daher bitten wir die sächsische Staatsregierung und den Ministerpräsidenten eindringlich, sich für die Aufnahme einer größeren Zahl von Kindern in Sachsen einzusetzen, damit wenigstens diesen besonders Hilfsbedürftigen geholfen wird. Der Freistaat sollte die aufnahmebereiten Kommunen unterstützen und die notwendigen finanziellen Ressourcen bereitstellen.

 

Pressemitteilung „Halbjahreszeugnisse - ohne Angst in die Winterferien“

schnappschuss pm zeugnisse 02 2020Auch am Tag der Zeugnisausgabe vor den Winterferien stehen den Kindern und Jugendlichen in Sachsen unter der europaweiten Rufnummer 116 111 geschulte Beraterinnen und Berater an den Kinder- und Jugendtelefonen zur Seite. An den Elterntelefonen können sich unter der Nummer 0800 111 0550 Erziehende beraten lassen und nach Lösungen suchen.

 

Über 373.000 Kinder und deren Eltern in Sachsen freuen sich auf die Winterferien und erwarten   gleichermaßen mit Spannung den letzten Schultag und die damit verbundene Zeugnisausgabe. Vor allem für die Viertklässler ist es ein wichtiges Zeugnis. Sie erhalten damit ihre Bildungsempfehlung.

 

Für die Mehrzahl der Kinder und Eltern ist klar, welche Noten auf dem Zeugnis stehen. Bei einigen Kindern mischt sich aber die Freude über den bevorstehenden Start in den Winterurlaub mit Bangen, was wohl die Eltern zum Zeugnis sagen. Manche wissen nicht, wie sie nicht so gute Noten den Eltern erklären sollen. „Diesen Kindern und Jugendlichen empfehle ich, sich rechtzeitig Unterstützung zu suchen oder bereits im Vorfeld mit den Eltern zu sprechen“, so Olaf Boye, Landesgeschäftsführer vom Deutschen Kinderschutzbund in Sachsen. „Wenn das nicht gelingt, ruft beim Kinder- und Jugendtelefon unter der kostenfreien Nummer 116 111 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr an und lasst Euch beraten.“ Am Telefon sprechen erfahrene Beraterinnen und Berater mit euch. Ihr könnt gemeinsam überlegen, wie ihr etwas Unangenehmes euren Eltern sagt und was ihr tun könnt, um künftig eure Noten zu verbessern.