In unserer Fortbildung wird der Schwerpunkt auf institutionelle Kindeswohlgefährdung gelegt. Sie setzen sich mit übergriffigen, grenzverletzenden Verhalten und Verhalten im Sinne des Kindeswohls in ihrer Einrichtung auseinander. Sie als Fachkraft bekommen in dieser Fortbildung durch die Reflexion der eigenen Arbeit und durch die Auseinandersetzung mit diesem Thema Sicherheit im pädagogischen Handeln. Ziel ist es, sichere Orte für Kinder in Sachsen weiter zu etablieren.
Themen sind:
- Abgrenzung von familiärer und institutioneller Gewalt
- Anhaltspunkte und Risikofaktoren von institutioneller Kindeswohlgefährdung
- Gesetzliche Grundlagen und Begrifflichkeiten
- Einschätzungsinstrumente für institutionellen Kinderschutz
- Handlungsleitfäden
- Exemplarische Arbeit am Verhaltenskodex anhand einer grenzsensiblen Alltagssituation
Zielgruppe:
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, Leitungskräfte, Fachberater_innen
Referentin:
Heike Herrmann, Diplom Sprachwissenschaftlerin, Syst. Beraterin, Prozessberaterin für die Entwicklung von Schutzkonzepten (DKSB), Freie Referentin des DKSB LV Sachsen e.V.