Schritt für Schritt zum Schutzkonzept in der stationären Jugendhilfe

Schutzkonzepte sind kein „Kann“ mehr – sie sind verbindlicher Standard.

Mit den aktuellen gesetzlichen Änderungen im SGB VIII sind Einrichtungen verpflichtet, wirksame Schutzkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und regelmäßig zu überprüfen.

Gleichzeitig zeigt die Praxis:

Schutz entsteht nicht durch ein Dokument, sondern durch einen gelebten Prozess im Team.

Gerade in stationären Hilfen ist das eine besondere Herausforderung:

  • hohe Arbeitsdichte im Schichtdienst
  • unterschiedliche Haltungen im Team
  • wenig Zeit für Konzeptarbeit im Alltag

Unsere Modulreihe setzt genau hier an und unterstützt Sie dabei, Schutzkonzepte wirksam in Ihrer Einrichtung zu verankern.

Warum diese Modulreihe?
  • Rechtssicherheit gewinnen: Wissen, was jetzt verbindlich gefordert ist
  • Struktur schaffen: Schritt-für-Schritt durch einen komplexen Prozess
  • Praxistransfer sichern: konkrete Methoden statt „Papierkonzept“
  • Kultur entwickeln: Schutz als Teil der Haltung und Teamarbeit verankern
  • Vernetzung nutzen: Austausch mit anderen Einrichtungen in Sachsen

Flexibel: Alle Module sind einzeln buchbar und können individuell kombiniert werden.

Die Module im Überblick
  1. 18.03.2026 – Das Gewaltschutzkonzept: keine Angst vor dem Einstieg
  2. 29.04.2026 – Grundlagen familiärer und institutioneller Kinderschutz
  3. 10.06.2026 – Handlungsleitfäden
  4. 19.08.2026 – Verhaltenskodex
    09:00–12:00 Uhr online
  5. 30.09.2026 – Prävention: Mitarbeitende im Fokus
  6. 11.11.2026 – Prävention: Beteiligung
  7. 27.01.2027 – Prävention: Beschwerde
  8. 10.03.2027 – Kooperationspartner_innen
Zielgruppe

Fachkräfte und Leitungspersonen in stationären Hilfen zur Erziehung

Hinweis: Die Modulreihe bietet Struktur und Einstieg. Für eine nachhaltige Umsetzung empfehlen wir zusätzlich eine externe Prozessbegleitung (z. B. über den Kinderschutzbund).

Machen Sie den nächsten Schritt: Vom gesetzlichen Auftrag zum gelebten Schutz im Alltag.

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