Pressemitteilung: Tag der gewaltfreien Erziehung – Eltern brauchen Stärkung, keine Bewertung
Gewaltfreie Erziehung bedeutet nicht, Kinder sich selbst zu überlassen oder auf Regeln zu verzichten. Kinder brauchen Orientierung, klare Grenzen und verlässliche Erwachsene. Entscheidend ist jedoch, wie diese Grenzen gesetzt werden: ohne Angst, ohne Beschämung und ohne körperliche oder seelische Gewalt.
Kinder und Jugendliche entwickeln sich am besten in tragfähigen Beziehungen – mit Erwachsenen, die ihnen zuhören, ihre Gefühle ernst nehmen und auch in schwierigen Situationen Halt geben. Genau hier setzen die Elternkurse des Kinderschutzbundes „Starke Eltern – Starke Kinder“ an. Sie unterstützen Mütter und Väter dabei, das Verhalten ihres Kindes besser zu verstehen, Konflikte konstruktiver zu begleiten und neue Handlungsmöglichkeiten im Familienalltag zu entwickeln.
Anhand konkreter Alltagssituationen lernen Eltern, Perspektiven zu wechseln, gemeinsame Absprachen zu treffen und Eskalationen zu vermeiden. Konflikte verschwinden dadurch nicht automatisch – verlaufen aber deutlich ruhiger und ohne die Beziehung zwischen Eltern und Kind zu belasten. Viele Eltern erleben so mehr Sicherheit im eigenen Handeln und die Erfahrung, dass Veränderung möglich ist.
Anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung macht der Kinderschutzbund Sachsen deutlich: Kinder brauchen Schutz, Beteiligung und Verlässlichkeit – und Eltern brauchen ein Umfeld, das sie stärkt statt verurteilt. Gewaltfreie Erziehung gelingt dort am besten, wo Eltern nicht allein gelassen, sondern ernst genommen und begleitet werden.
Die vollständige Pressemitteilung zum Tag der gewaltfreien Erziehung finden Sie hier: https://kinderschutzbund-sachsen.de/download/pressemitteilung-tag-der-gewaltfreien-erziehung-eltern-brauchen-staerkung-keine-bewertung/