Pressemitteilung: Kindeswohl im neuen Asylrecht gefährdet – SUMF fordert sofortiges Handeln
Die Fachvernetzung Unbegleitete und begleitete geflüchtete junge Menschen Sachsen (SUMF) warnt vor erheblichen Schutzlücken für Minderjährige im Zuge der GEAS Umsetzung ab Juni 2026. Laut Analyse fehlen klare Zuständigkeiten, ausreichend Personal sowie verbindliche Standards.
SUMF fordert eine sofortige rechtliche Vertretung für alle Minderjährigen, kindgerechte Unterkünfte, verlässliche Verfahren zur Alterseinschätzung und den Ausschluss von Freiheitsentzug. Auch der Schulzugang müsse ab Ankunft gesichert werden.
„Die Zeit drängt“, betont das Netzwerk und ruft Landesjugendamt sowie Landesjugendhilfeausschuss auf, die Reform konsequent am Kindeswohl auszurichten.
Der Kinderschutzbund LV Sachsen ist Teil des Fachnetzwerks.
Die Pressemitteilung ist hier zu finden, das dazugehörige Fachpapier ist hier verlinkt.
Ebenfalls findens ich Informationen auf den Seiten des Kinderjugendhilferechtsverein e.V. und des Sächsischen Flüchtlingsrat e.V. zu finden.
Quelle: Fachvernetzung Unbegleitete und begleitete geflüchtete junge Menschen Sachsen (SUMF)