Nicht zum ersten Mal fand diese Fortbildung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in unseren Räumlichkeiten statt. Und es war wieder sehr spannend. In unserer Fortbildung haben wir gemeinsam Ursachen für herausforderndes Verhalten beleuchtet und praktische Lösungsansätze diskutiert.
Am 18. November fand unser Workshop zum Thema „Hilfeplangespräche als Kristallisationspunkt zwischen Fremd- und Selbstbestimmung junger Menschen“ statt. Dazu waren wir bei einem sehr nachgefragten Fachtag des Kinder- und Jugendhilferechtsvereins eingeladen. Gemeinsam mit Fachkräften der stationären Kinder- und Jugendhilfe haben wir über Machtasymmetrien im Hilfeplanverfahren reflektiert und diskutiert, wie Beteiligung junger Menschen gestärkt werden kann.
Patriarchale Rollenbilder, die Härte und Kontrolle als „stark“ darstellen, prägen Kinder bereits in der frühen Kindheit. Im Erwachsenalter erhöht dies das Risiko für Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen. Wenn Fürsorge und Empathie abgewertet werden, entsteht ein gefährlicher Nährboden für Gewalt.
Am 20. November 2025 jährt sich die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention zum 36. Mal. Dieser Tag erinnert uns daran, dass jedes Kind – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status – dieselben Rechte hat.
In Zusammenarbeit mit der Filmfirma Weltenwandler hat der AFET gemeinsam mit anderen Verbänden des Bündnisses für Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien (KipsFam) einen fachpolitischen Videoclip erstellt, der mit Aussagen von Betroffenen und motivierenden politischen Willensbekundungen von Bundespolitiker_innen verschiedener Fraktionen auf das Thema hinweist und für die Bedarfe der Kinder und Eltern sensibilisiert.
Gewalt passiert jeden Tag. Psychische und sexualisierte Gewalt haben zunehmend auch eine digitale Komponente. Dabei gibt es verschiedene Formen digitaler Gewalt. Eine dieser Formen ist das Cybergrooming.
Die „Bildung in Deutschland: OECD-Studie“ sieht Deutschland stark in MINT und Ausbildung, warnt aber vor sozialer Ungleichheit.
Am ersten September ging das neue online-Portal der Bundesagentur für Arbeit (BA) zum Berufseinstieg für junge Menschen an den Start. Es löst die bisherigen online Angebote abi.de und planet-beruf.de ab und vereint deren Informationen.
Die Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2024 rund 69.500 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Das waren gut 7 % weniger als im Vorjahr.
Fachkräfte können entscheidend dazu beitragen, dass sich Kleinkinder angenommen fühlen und Selbstwirksamkeit erfahren. So lernen die Jüngsten, mutig Nein zu sagen, wenn ihnen etwas nicht guttut.
Die Regionalkonferenzen zum Sächsischen Landesausführungsgesetz zum Gesetz zur Sicherung des Zugangs zu Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt (Gewalthilfegesetz - GewHG) sind abgeschlossen. Der Landesregierung und uns als Gesellschaft bietet sich eine historische Chance: Mehr Sicherheit für von Partnerschaftsgewalt und geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Kinder und ihre Elternteile – und die Möglichkeit, Gewaltkreisläufe nachhaltig zu durchbrechen.
Auf Initiative der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), des Betroffenenrats bei der UBSKM und der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs wurden in den letzten zwei Jahren „Standards der Betroffenenbeteiligung im Kontext institutioneller Aufarbeitung sexualisierter Gewalt“ erarbeitet.
Träger von Kindertageseinrichtungen erhalten eine Betriebserlaubnis, wenn gem. § 45 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII das Wohl der Kinder in der Einrichtung gewährleistet ist.