Auch mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse stehen in Sachsen kostenfreie und anonyme Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern bereit. Die Kinder- und Jugendtelefone, die Online-Beratung sowie die Elterntelefone bieten Unterstützung bei Fragen, Sorgen oder Konflikten.
Kinderrechte, Kinderschutz, Prävention und Beteiligung sind zentrale Aufgaben in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – in Kita, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Verwaltung und Justiz. Für diese vielfältigen Arbeitsfelder bietet das Praxisportal kinderrechte.de eine bundesweite Orientierungshilfe, die Informationen, Materialien und praxisbezogene Impulse zur Umsetzung von Kinderrechten bündelt und kostenfrei zugänglich macht.
Am Freitag, den 23. Januar, fand im Sächsischen Landtag im Ausschuss für Bildung und Schule die Sachverständigenanhörung „Bildung für ALLE Kinder und Jugendlichen in Sachsen - Bildungsgerechtigkeit und Schulplatzgarantie sichern“ auf Antrag Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN“ statt.
SAM – Systemisches Aggressions-Management ist ein praxisorientierter Ansatz zur Deeskalation aggressiver Situationen, zur Förderung gewaltfreier Kommunikation und zur Verbesserung der Verständigung im Berufs- und Lebensalltag. Durch intuitive Anwendung, flexible Regelwerke und wertschätzende Erinnerungsstrategien ist SAM direkt umsetzbar – sowohl im professionellen Kontext als auch im privaten Umfeld.
Gewaltschutz in der stationären Jugendhilfe ist mehr als ein Konzept – er ist ein gelebter Kulturwandel. Die Fachtagung „Macht.Schutz.Beteiligung“ bringt Fachkräfte, Leitungspersonen, junge Menschen und Expert_innen zusammen, um gemeinsam Wege zu reflektieren und zu gestalten, wie Schutzkonzepte wirksam und partizipativ umgesetzt werden können.
Noch immer warten in Sachsen hunderte schulpflichtige Kinder und Jugendliche ohne deutschen Pass auf einen Schulplatz – trotz klarer rechtlicher Vorgaben. Zum Stichtag 17. November 2025 waren es 645 Kinder und Jugendliche, am Ende des Schuljahres 2024/2025 sogar über 1.000.
Zum Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch haben Bundesfamilienministerin Karin Prien und die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM) Kerstin Claus in Berlin Ende 2025 neue Initiativen und Forschungsvorhaben vorgestellt, die den Kinderschutz in Deutschland weiter stärken sollen.
Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt können überall passieren – auch in kreativen Räumen. Schutz beginnt damit, Hilfsangebote sichtbar zu machen. Das ist nicht nur präventiv wichtig, sondern zeigt auch Haltung.
Bereits zum zweiten Mal unterstützten wir im Dezember letzten Jahres ein Team der Kinder- und Jugendhilfe in Ostsachsen bei der Entwicklung eines Schutzkonzeptes.
Auch Schulen sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche sexualisierte Gewalt erfahren. Die Aufarbeitungskommission hat in einer Fallstudie 133 Berichte und Anhörungen von Betroffenen und Zeitzeug_innen zum Kontext Schule ausgewertet. Die meisten von ihnen berichteten über Lehrkräfte als Tatpersonen.
Bilderbücher sind wahre Alleskönner, wenn es um die sprachliche Bildung und Förderung für die Jüngsten geht. Gerade dialogische Bilderbuchbetrachtungen laden Kinder dazu ein, die Abbildungen und Geschichten aktiv zu entdecken und sich auch außerhalb des Buchs weiter damit zu beschäftigen.
Der diesjährige KidsRights Index, welcher sich mit den Rechten von Kindern und Jugendlichen und dem Fortschritt der Implementierung von Rechten für Minderjährige in rund 194 Ländern beschäftigt, ist nun verfügbar.
Das Sozialpädagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg (SFBB) und Autorin Mareike Mayer haben einen Leitfaden für Fachkräfte der Kindertagesbetreuung und Frühen Bildung zum Thema Trauma erstellt.
Immer mehr junge Familien sind psychosozial belastet: Das ergab das "Zusammen für Familien (ZuFa)-Monitoring Geburts- und Kinderkliniken 2024", zu dem das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhausinstitut e. V. (DKI) bundesweit alle Geburtskliniken mit mehr als 300 Geburten pro Jahr befragt hat.
Im November und Dezember 2025 fanden an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der HU Berlin bedeutende Fachveranstaltung statt, die sich mit dem Thema Kinderschutz und Prävention sexualisierter Gewalt im pädagogischen Alltag auseinandersetzte.
Die Broschüre „Kinderrechte in der Kita“ des Deutsches Kinderhilfswerkes (DKHW) bietet Fachkräften des frühkindlichen Bildungsbereichs eine erste Grundlage für das gemeinsame Lernen und Leben von Kinderrechten im Kita-Alltag.
Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage.
Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien hat die Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Wulf zur Kinder-Beauftragten der Bundesregierung ernannt.
Am vergangenen Mittwoch lud der Nossener Kinderschutzbund zur Jahresmitgliederversammlung in das Domi, das Kinder- und Jugendhaus des Kinderschutzbundes.
Wie können Fachkräfte auf Verhaltensweisen reagieren, die Normen oder Regeln verletzen – und dabei fair sowie entwicklungsfördernd handeln? Mit diesen Fragen setzten sich Anfang Dezember 16 Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe auseinander.
Die Zahl der gemeldeten Kindeswohlgefährdungen in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht.
Ein wichtiges Thema, was der SPIEGEL da aufgreift - vielen lieben Dank dafür! Natürlich auch an Katja und Noah für euren unermüdlichen Einsatz für den Kinderschutz!
Vorletzte Woche schulten wir 15 Fachkräfte eines großen Trägers von Inobhutnahmeeinrichtungen im Grundkurs Fallführende Fachkraft im Kinderschutz. Damit sind sie gut vorbereitet, familiäre Kindeswohlgefährdungen zu erkennen und fachlich sicher handeln zu können.
Wir laden Sie auf diesem Weg sehr herzlich zur Fachtagung „Macht.Schutz.Beteiligung – Gewaltschutzkonzepte in der stationären Jugendhilfe“ des Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen ein.
Kinderrechte sind Menschenrechte. Für uns als Kinderschutzbund gehören Kinderrechte ins Grundgesetz – das ist dringend notwendig. Deutschland hat sich verpflichtet, die UN Kinderrechtskonvention umzusetzen.
Die Internetnutzung ist für viele Kinder heute ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags – und sie beginnt immer früher. Die KIM-Studie 2024 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Süd-west zeigt: mehr als die Hälfte der internetnutzenden Sechs- bis 13-Jährigen ist täglich online.
Im Erklärvideo-Wettbewerb der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 21 Jahren aufgerufen, als Gruppe aktuelle politische Themen in drei Minuten unterhaltsam und kreativ in Videoform zu erklären.
Ab 2028 wird die Integration des SGB IX in das SGB VIII umgesetzt. Der praxisorientierte Fachtag bietet spannende Impulse, Austausch und Vernetzung für Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen nach SGB IX sowie aus öffentlicher Verwaltung und freien Trägern.
Eine Expertenkommission prüft ab Herbst 2025 notwendige Schritte für einen effektiven Kinder- und Jugendmedienschutz. Bundesbildungsministerin Karin Prien stellte gemeinsam mit den beiden Co-Vorsitzenden Prof. Dr. Olaf Köller und Nadine Schön die Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" und deren Mitglieder, Ziele und Arbeitsweise vor.
Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert die nur sehr unzureichende Umsetzung des Rechts auf Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland. Eine Analyse der Kinderrechtsorganisation auf Grundlage von Befragungen der Landesregierungen zeigt auf, dass die derzeitig gültige EU-Aufnahmerichtlinie zum Bildungszugang vielfach nicht eingehalten wird.
Nicht zum ersten Mal fand diese Fortbildung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in unseren Räumlichkeiten statt. Und es war wieder sehr spannend. In unserer Fortbildung haben wir gemeinsam Ursachen für herausforderndes Verhalten beleuchtet und praktische Lösungsansätze diskutiert.
Am 18. November fand unser Workshop zum Thema „Hilfeplangespräche als Kristallisationspunkt zwischen Fremd- und Selbstbestimmung junger Menschen“ statt. Dazu waren wir bei einem sehr nachgefragten Fachtag des Kinder- und Jugendhilferechtsvereins eingeladen. Gemeinsam mit Fachkräften der stationären Kinder- und Jugendhilfe haben wir über Machtasymmetrien im Hilfeplanverfahren reflektiert und diskutiert, wie Beteiligung junger Menschen gestärkt werden kann.
Patriarchale Rollenbilder, die Härte und Kontrolle als „stark“ darstellen, prägen Kinder bereits in der frühen Kindheit. Im Erwachsenalter erhöht dies das Risiko für Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen. Wenn Fürsorge und Empathie abgewertet werden, entsteht ein gefährlicher Nährboden für Gewalt.
Am 20. November 2025 jährt sich die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention zum 36. Mal. Dieser Tag erinnert uns daran, dass jedes Kind – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status – dieselben Rechte hat.
In Zusammenarbeit mit der Filmfirma Weltenwandler hat der AFET gemeinsam mit anderen Verbänden des Bündnisses für Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien (KipsFam) einen fachpolitischen Videoclip erstellt, der mit Aussagen von Betroffenen und motivierenden politischen Willensbekundungen von Bundespolitiker_innen verschiedener Fraktionen auf das Thema hinweist und für die Bedarfe der Kinder und Eltern sensibilisiert.
Gewalt passiert jeden Tag. Psychische und sexualisierte Gewalt haben zunehmend auch eine digitale Komponente. Dabei gibt es verschiedene Formen digitaler Gewalt. Eine dieser Formen ist das Cybergrooming.
Die „Bildung in Deutschland: OECD-Studie“ sieht Deutschland stark in MINT und Ausbildung, warnt aber vor sozialer Ungleichheit.
Am ersten September ging das neue online-Portal der Bundesagentur für Arbeit (BA) zum Berufseinstieg für junge Menschen an den Start. Es löst die bisherigen online Angebote abi.de und planet-beruf.de ab und vereint deren Informationen.
Die Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2024 rund 69.500 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Das waren gut 7 % weniger als im Vorjahr.
Fachkräfte können entscheidend dazu beitragen, dass sich Kleinkinder angenommen fühlen und Selbstwirksamkeit erfahren. So lernen die Jüngsten, mutig Nein zu sagen, wenn ihnen etwas nicht guttut.
Die Regionalkonferenzen zum Sächsischen Landesausführungsgesetz zum Gesetz zur Sicherung des Zugangs zu Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt (Gewalthilfegesetz - GewHG) sind abgeschlossen. Der Landesregierung und uns als Gesellschaft bietet sich eine historische Chance: Mehr Sicherheit für von Partnerschaftsgewalt und geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Kinder und ihre Elternteile – und die Möglichkeit, Gewaltkreisläufe nachhaltig zu durchbrechen.
Auf Initiative der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), des Betroffenenrats bei der UBSKM und der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs wurden in den letzten zwei Jahren „Standards der Betroffenenbeteiligung im Kontext institutioneller Aufarbeitung sexualisierter Gewalt“ erarbeitet.
Träger von Kindertageseinrichtungen erhalten eine Betriebserlaubnis, wenn gem. § 45 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII das Wohl der Kinder in der Einrichtung gewährleistet ist.
Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) veröffentlicht einen neuen Flyer, der verständlich in das Thema Rassismus und Rassismuskritik einführt und dazu ermutigt, einen kritischen Blick auf eigene Haltungen und Gewohnheiten zu wagen und selbst ins Handeln zu kommen.
Wir laden Sie, liebe Mitglieder und liebe Interessierte, bereits jetzt herzlich zur Jahresmitgliederversammlung des Kinderschutzbund Landesverbands Sachsen am Samstag, den 18. April 2026 ein.
Armut macht Kinder verletzlicher – auch gegenüber der Sommerhitze. Familien mit geringem Einkommen haben oft weniger Möglichkeiten, ihre Kinder vor Hitze zu schützen – etwa durch klimatisierte Räume, schattige Außenbereiche oder flexible Betreuung.
"Klappe Auf!" ist ein Programm des Landesverbands Kinder- und Jugendfilm Berlin, das sich bundesweite für Demokratie und Kinderrechte einsetzt.
Im Fokus eines neu erschienen Sammelbandes stehen aktuelle Ansätze der Kinder- und Jugendarbeit in der Digitalität.
GESUCHT werden aktive Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich Mitarbeitende für die Vorstands- und Verbandsarbeit beim Kinderschutzbund Ortverband Nossen.
Nach der Veröffentlichung des Fachartikels „Wenn Kinder Grenzen überschreiten“ auf Erzieherin.de wurde in den Rückmeldungen deutlich: Fachkräfte wünschen sich mehr Orientierung für Elterngespräche nach sexuellen Grenzverletzungen unter Kindern.
Kinder und Jugendliche sind häufig von politischen Entscheidungen betroffen – aber oft wird eher über sie als mit ihnen gesprochen.
Kinder und Jugendliche können in vielen Kontexten mit der Justiz in Berührung kommen: zum Beispiel als Beteiligte in familiengerichtlichen Verfahren, als Zeug_innen oder als Betroffene in Strafverfahren, als Beschuldigte in Jugendstrafverfahren oder im Asylverfahren.
Der Kinderschutzbund und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen haben ein gemeinsames Grundsatzpapier zur Altersfeststellung im Netz veröffentlicht. Darin fordern sie eine differenzierte Auseinandersetzung mit Verfahren zur Altersverifikation und setzen sich für ein kindgerechten, datenschutzkonformes und diskriminierungsfreies Internet ein.
Die Lancet-Kommission zur Gesundheit und zum Wohlbefinden von Jugendlichen hat Ende Mai einen alarmierenden Bericht veröffentlicht. Er warnt davor, dass bis 2030 rund 464 Millionen Jugendliche weltweit übergewichtig oder adipös sein werden – ein Anstieg um 143 Millionen seit 2015.
Wie steht es eigentlich um die Kinder und Jugendlichen in unserem Land? „In Deutschland fehlen 430.000 Kitaplätze, der Investitionsstau an den Schulen beträgt 55 Milliarden Euro, es fehlen Hebammen, Kinderärztinnen und Kinderärzte, die Kinderarmut ist seit Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau," sagte Prof. Sabine Andresen auf dem Roten Sofa beim NDR zum Weltkindertag.
Die umfassende Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Deutschland wird zahlreiche Veränderungen mit sich bringen – auch aus kinderrechtlicher Sicht.
Mit großer Wertschätzung wurden heute zwei bemerkenswerte Initiativen aus Heidenau mit dem Sterntalerpreis 2025 geehrt: das Unterstützungsprojekt AKTIV der AMS Jugend und Bildung GmbH sowie das Kindertanzprojekt „Batterie“ des SSV Heidenau. Beide Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Kinder und Jugendliche durch kreative Angebote, pädagogische Begleitung und gemeinschaftliches Erleben gestärkt werden können – unabhängig von Herkunft oder Lebenslage.
Am 29. September 2025 wurde Andreas Färber in Dresden mit der Annen-Medaille „Soziales Sachsen“ ausgezeichnet. Der Freistaat Sachsen würdigt damit sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement für Kinder und Jugendliche – lokal in Plauen, landesweit in Sachsen und darüber hinaus.
Die aktuelle Studie zu den Entwicklungsbedarfen in den Hilfen zur Erziehung in Sachsen zeigt deutlich: Für junge Menschen in stationären Einrichtungen sind die Qualität der Beziehungen, Beteiligung und die Wahrung ihrer Rechte zentrale Entwicklungsfaktoren. Wir bieten dazu eine Fortbildung an.
Häusliche Gewalt stellt in Deutschland nach wie vor eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit und das Wohl von Kindern und Eltern dar.
In mehreren Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe haben wir in den letzten Monaten eine Fortbildung zu Adultismus durchgeführt – dem oft unbewussten Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern.
Anlässlich des Weltkindertages veranstaltete der Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Plauen e.V. ein großes Kinder-Musik-Festival in der Stadt-Galerie Plauen. Unter dem Motto „Ich hab Rechte“ ging es nicht nur musikalisch zu, die Kinder konnten sich auch an vielen kreativen Angeboten beteiligen.
Zum Weltkindertag macht der Kinderschutzbund Sachsen, gemeinsam mit dem Bundesverband, auf die alarmierende Lage von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Unter dem Motto „Kinderrechte – Bausteine für Demokratie“ und mit der bundesweiten Kampagne „Wen kümmert’s?“ fordern wir: Kinder müssen endlich Priorität haben.
Bereits vor zwei Jahren wurden die ersten insoweit erfahrenen Fachkräfte speziell zum institutionellen Kinderschutz geschult. Am 1. September fand für die ersten 2 Durchgänge ein Update statt.
Im Juni 2025 wurde das Plauener Rathaus zu einem lebendigen Zentrum der politischen Beteiligung, als Austragungsort der 3. Kinder- und Jugendkonferenz.
Am 3. September 2025 trafen sich die Kinder- und Jugendtelefone und Elterntelefone Sachsens zur vierteljährlichen Landesarbeitsgemeinschaft.
Die letzte Ferienwoche wird von vielen Schulen für die Vorbereitung auf das neue Schuljahr genutzt – oder auch für Fortbildung der Lehrkräfte. So waren wir Anfang August intensiv in verschiedenen Schulformen in Sachsen unterwegs.
Heute, am 11. September 2025, zum Tag der Wohnungslosen macht der Kinderschutzbund auf die dramatische Situation wohnungsloser Kinder und Jugendlicher aufmerksam.
In seinem Impulspapier: „Standards, Qualität und Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe am Beispiel Kinderschutz. Rechte junger Menschen und Qualität der Infrastrukturen“ fordert das Bundesjugendkuratorium (BJK) eine Diskussion über einen transparenten Qualitätsdialog zur Bedeutung von Standards und dem Fachkräftegebot unter dem Aspekt der Bedarfsgerechtigkeit.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Diakonie Deutschland, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V., fordern in einem breit unterstützten Appell an die Bundesländer und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), das System der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland handlungsfähig zu halten und keine Qualitätseinbußen in Ausbildung und Praxis zuzulassen.
Für Kinder, Jugendliche und ihre Familien ist eine Inobhutnahme immer ein sehr einschneidendes Erlebnis, das sie oft dauerhaft in Erinnerung behalten.
Anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2024 von jugendschutz.net fordert Bundesfamilienministerin Karin Prien mehr (technischen) Kinderschutz im Internet und eine stärkere Vermittlung von Medienkompetenz an Schulen und durch Eltern.
In Sachsen werden immer weniger Kinder geboren. In der Folge müssen Kita-Plätze abgebaut werden. In Kitas, Rathäusern, aber auch in der Wirtschaft wird dies mit Besorgnis gesehen.
Am 21. August 2025 trafen sich Vertreter_innen des Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen mit dem Sächsischen Staatsminister für Wissenschaft, Sebastian Gemkow, zu einem einstündigen Fachgespräch in Dresden.
Wir suchen ab dem 01.10.2025 eine Honorarkraft, welche uns als Referent_in bei den Zertifikatskursen zur Insoweit erfahrenen Fachkraft nach § 8 a SGB VIII unterstützt. Der Einsatzort ist i. d. R. Dresden, nach Absprachen sind jedoch auch Kurse außerhalb möglich.
Vor einiger Zeit arbeiteten wir mit Fachkräften aus einer stationären Wohngruppe in Leipzig zum Thema „hegemoniale Männlichkeit“.
Am 21. August 2025 trafen sich Vertreter_innen des Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen mit der sächsischen Justizministerin Prof. Dr. Constanze Geiert zu einem einstündigen Fachgespräch in Dresden.
Im Rahmen eines intensiven Austauschs trafen sich Vertreter_innen des Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen e.V. am 11. August 2025 mit der Sächsischen Staatsministerin für Soziales, Petra Köpping, sowie der Kinder- und Jugendbeauftragten der Staatsregierung, Susann Rüthrich.
Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) hat im Auftrag des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim im Rahmen des Projekts "Familie auf Zeit – Who cares after care" Rechts-FAQ zum Leaving Care aus der Pflegekinderhilfe erstellt.
Im Frühjahr 2024 hat das Bundesverfassungsgericht in einer Grundsatzentscheidung zum Abstammungsrecht die Rechte leiblicher Väter gestärkt. Hintergrund der Entscheidung war die Klage eines leiblichen Vaters.
Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) stellt die Weichen für die Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen – ob mit oder ohne Behinderungen – ab 2028.
Noch immer warten über 1.000 ausländische Kinder und Jugendliche in Sachsen auf einen Schulplatz – trotz klarer rechtlicher Vorgaben. Das Bündnis Schule für Alle in Sachsen fordert deshalb eine nachhaltige Bildungsstrategie, die Migration als Normalität anerkennt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter hat eine neue Orientierungshilfe veröffentlicht, die sowohl den Fachkräftemangel als auch die Anforderungen an eine inklusivere Kinder- und Jugendhilfe thematisiert.
Obwohl die Sensibilität der Gesellschaft für Kindesvernachlässigung und -missbrauch wächst, bleibt die Zahl minderjähriger von Gewalt Betroffener in Deutschland hoch.
Ab jetzt kann man die Kinderrechte auch beim Spaziergang an der frischen Luft erleben! Der Kinderrechtepfad des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW) greift das Prinzip des “Trimm-dich-Pfades" auf und macht die Kinderrechte im Alltag spielerisch sichtbar.
Auf Initiative von International Rescue Committee (IRC) Deutschland, Save the Children Deutschland und Terre des Hommes ruft eine Vielzahl an Organisationen die Bundesregierung dazu auf, das Recht auf Familie auch für geflüchtete Familien zu wahren und Familienzusammenführungen zu subsidiär Geschützten nicht weiter einzuschränken.
Der Kinderschutzbund Ortsverband Radebeul e.V. sucht zum 01.09.2025 eine engagierte Leitungspersönlichkeit, die unsere Vision teilt: Kinder und Jugendliche zu schützen, zu stärken und ihre Rechte zu vertreten.
Anlässlich des 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags (DJHT) 2025 stellte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ im Rahmen einer Pressekonferenz den Deutschen Kinder- und Jugend(hilfe) MONITOR 2025 vor.
Eine erste bundesweite, repräsentative Studie, die die Häufigkeit sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche untersucht, zeigt, dass das Ausmaß von Missbrauch in Deutschland erheblich ist.
„Sicher aufwachsen“ ist ein Kartenset für Kinder und Jugendliche, die in ihrem sozialen Nahraum geschlechterspezifische Gewalt miterlebt haben.
Am Mittwoch dieser Woche fand ein konstruktives Gespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Kinderschutzbund Landesverband Sachsen und dem Sächsischen Staatsminister für Kultus, Herrn Conrad Clemens, statt.
Kindheit, Jugend und Familienleben sind bunt und vielfältig – und manchmal ziemlich herausfordernd. Genau hier setzt das Buch „Das SGB VIII in Bildern“ an.
Hitze ist das größte durch den Klimawandel bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Sie kann für alle gefährlich werden und das Risiko wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.
Die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland haben gemeinsam eine Broschüre zum Thema "Elternteil in Haft – Was nun? Was tun?" veröffentlicht.