Als Kinderschutzbund und als Lobbyvertretung für Kinder, Jugendliche und Erziehende weisen wir in einem Schreiben darauf hin, dass die Strukturen und damit die Arbeit für die jungen Menschen im Freistaat Sachsen stark gefährdet sind.
Im November führte unsere Referentin Anna Michels-Boger zwei intensive Tage zum Thema „Migrationssensibler Kinderschutz“ durch. Gemeinsam mit dem Ausländerrat Dresden e.V. war sie im ASD einer Großstadt unterwegs.
Im Oktober wurde der Deutsche Kinder- und Jugendpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes verliehen. Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis werden Projekte gewürdigt, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken.
Die Europäische Kommission unterstützt das lokale Engagement von jungen Erwachsenen und die Beteiligung junger Menschen am gesellschaftlichen und demokratischen Leben.
Zum Internationalen Tag der Demokratie im September ist ein neues Web-Portal „politische-bildung-sachsen.de“ online, das über die vielfältige Landschaft an Vereinen, Institutionen und Initiativen der politischen Bildungsarbeit in Sachsen informiert.
Zwei Mal im Jahr bildet der Kinderschutzbund Sachsen Kursleitungen für die Starke Eltern – Starke Kinder – Elternkurse aus. Auch im November war es wieder so weit.
Junge Menschen oder ihre Familien erleben oft, dass Hilfen beim Jugendamt nur befristet bewilligt werden. Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V. (BNO) hat hierzu die Kampagne „Widerspruch wagen“ ins Leben gerufen.
Seit drei Jahrzehnten bietet die Nummer gegen Kummer mit dem Angebot „Jugendliche beraten Jugendliche“ für junge Menschen eine verlässliche Anlaufstelle in Krisenzeiten.
Mit der 19. Ausgabe der Shell Jugendstudie wird ein Standardwerk der Jugendforschung in Deutschland fortgeschrieben. Sie bietet eine Kontinuität in der wissenschaftlichen Langzeituntersuchung jugendlicher Lebenswelten, die ihresgleichen sucht.
Unsere Kinderschutzreferentin Anne Marung war Ende November zu Gast in Hattingem zum Insofa-Fachtag „Die Rolle der Insoweit erfahrenen Fachkraft im institutionellen Kinderschutz“. Dabei referierte Sie zu den Unterschieden bei der Gefährdungseinschätzung im familiären und institutionellen Kinderschutz.