Am 11. Juni 2026 fand beim Kinderschutzbund Sachsen eine Fortbildung zum Thema „Kinderrechte in der Praxis“ statt. Fachkräfte aus verschiedenen Arbeitsfeldern nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen zu vertiefen und konkrete Ansätze für ihre tägliche Arbeit mitzunehmen. Die Veranstaltung war geprägt von einem lebendigen Austausch, praxisnahen Methoden und vielen hilfreichen Impulsen. Die Fortbildung wurde von einer Mitarbeitenden des Kinder- und Jugendbüros Leipzig des Kinderschutzbundes Ortsverband Leipzig geleitet und fachlich begleitet.
Am 10. Juni 2026 nahm der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen am Landesforum Weiterbildung im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal teil. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Rolle von Nachhaltigkeit in der Weiterbildung.
Gute Teamarbeit in Kindertageseinrichtungen ist ein entscheidender Faktor für den Schutz und das Wohlbefinden von Kindern. Eine aktuelle Studie zeigt: In vielen KiTas besteht hier noch deutlicher Verbesserungsbedarf. Gleichzeitig bietet sie wichtige Ansatzpunkte für Prävention und Qualitätsentwicklung im Alltag.
Seit 2025 ist gesetzlich geregelt, dass betroffene Personen Einsicht in ihre Jugendhilfeakten nehmen können – wenn ein sogenanntes „berechtigtes Interesse“ vorliegt. Neue Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAGLJÄ) geben nun Orientierung, wann dies der Fall ist und wie Fachkräfte damit umgehen können.
Bereits zum vierten Mal und zum zweiten Mal in Folge fand im Rathaus der Stadt Plauen die Kinderkonferenz statt – ein Format, das jungen Menschen eine Stimme gibt und ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Perspektiven und Anliegen einzubringen. Rund 80 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt zehn Schulen nahmen an der Veranstaltung teil. Vertreten waren verschiedene Schulformen, darunter Oberschulen, Gymnasien, eine freie Oberschule, eine Berufsschule sowie eine Lernförderschule. Damit spiegelte die Konferenz eine große Bandbreite schulischer Lebensrealitäten wider.
Zum Kindertag am 1. Juni 2026 rückt ein Thema in den Fokus, das viele Kinder in Deutschland betrifft: ungleiche Chancen im Aufwachsen. In der NDR Sendung „Ungleiche Chancen – wie können wir alle Kinder stärken?“ macht unsere Referentin Anna Michels Boger deutlich, wie stark soziale Herkunft den Alltag von Kindern prägt.
Mit einer großzügigen Spende fördern die sächsischen GLOBUS Markthallen auch in diesem Jahr gezielt die Arbeit des Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen e.V. Erstmals bringt sich zudem die Globus-Stiftung in die Initiative ein und erweitert damit das Engagement des Unternehmens erheblich. Die Summe entsteht durch das bewährte Spendenprinzip der weiterentwickelten regionalen Eigenmarke GLOBUS HierZuliebe (ehemals GLOBUS Regional).
Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. und der Sächsische Integrationsbeauftragte Martin Modschiedler MdL verleihen im Jahr 2026 den Sterntalerpreis. Der Kinderschutzpreis wird seit 2015 vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 20. August 2026. Die Stifter verleihen den Preis auf einer Festveranstaltung anlässlich des UN-Weltkindertages im Sächsischen Landtag.
Jetzt zählt’s: Mehr Chancen und Unterstützung für junge Menschen! Die aktuelle UNICEF Studie zum Kindeswohl zeigt, dass Deutschland beim Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt und im internationalen Vergleich nur einen hinteren Rang einnimmt. „Besonders kritisch sind die anhaltend hohe Kinderarmut und die ungleichen Bildungschancen: Noch immer hängt der Bildungserfolg stark von der sozialen Herkunft ab, mit spürbaren Folgen für Teilhabe, Gesundheit und Zukunftsperspektiven von Kindern.“ sagt Silke Brewig-Lange, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes Sachsen. „Aus Sicht des Kinderschutzbundes
Kinder und Jugendliche brauchen Schutzräume – besonders in einer Nachbarschaft, in der extrem rechte Begriffe beim Spielen auftauchen, im Treppenhaus rassistische oder antisemitische Aussagen fallen oder einschüchternde Besucher erscheinen.