Kindertag 2026: Ungleiche Chancen – warum wir alle Kinder stärken müssen

Zum Kindertag am 1. Juni 2026 rückt ein Thema in den Fokus, das viele Kinder in Deutschland betrifft: ungleiche Chancen im Aufwachsen.

In der NDR‑Sendung „Ungleiche Chancen – wie können wir alle Kinder stärken?“ macht unsere Referentin Anna Michels‑Boger deutlich, wie stark soziale Herkunft den Alltag von Kindern prägt.

Sie betont die Bedeutung von Armutssensibilität – also eines Blicks, der versteht, wie Kinder Armut erleben, welche Scham entstehen kann und wie Unterstützung gestaltet sein muss, ohne zu beschämen.

Grundlage für die Diskussion war die aktuelle Studie der Unicef zum Kindeswohl, in der Deutschland Platz 25 von 37 belegt hat: Sie zeigt, dass viele Kinder weiterhin unter materiellen Einschränkungen, psychischer Belastung und fehlender Teilhabe leiden. Die Studie ist hier abrufbar:
https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/-/unicef-studie-kindeswohl-2026/397376

Unsere Referentin und auch die stellvertretende Sprecherin der Bundesschülerkoferenz, Lilly Berthold, betonten dabei, dass Maßnahmen den Blick der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen müssen: Ihre Lebenslage und der ihrer Familien müssen Ausgangspunkt jeder Förderung sein.

Dabei wurde in der Diskussion klar, dass ein wichtiger Hebel für Chancen- und Generationengerechtigkeit die Kinderrechte sind, die integraler Bestandteil des Grundgesetzes und der Landesverfassungen werden müssen. Dafür setzt sich der Kinderschutzbund seit Jahren ein.   

Die Sendung ist hier nachzusehen: Ungleiche Chancen – Wie können wir alle Kinder stärken? | ndr.de

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