Hegemoniale Männlichkeit und Mobbing in der stationären HzE erkennen – Gewaltschutzkonzepte stärken

Vor einiger Zeit arbeiteten wir mit Fachkräften aus einer stationären Wohngruppe in Leipzig zum Thema „hegemoniale Männlichkeit“.

Hegemoniale Männlichkeit beschreibt ein gesellschaftlich geprägtes Rollenbild, das Dominanz, emotionale Zurückhaltung und Konkurrenzverhalten als „typisch männlich“ darstellt. In der Gruppe kann dies zu Ausgrenzung, verbaler Gewalt und Mobbing führen – besonders gegenüber Jugendlichen, die nicht in dieses Bild passen. Dabei reflektierten wir die pädagogische Haltung, die „guten Gründe“, die hinter diesem Verhalten stecken und erarbeiteten gemeinsam mit den Fachkräften erste Ansätze der Prävention. Grundlage dazu war das einrichtungsbezogene Gewaltschutzkonzept.

Wir haben viel Freunde gehabt und freuen uns auf ein erneutes Wiedersehen! Die Gewaltprävention beim Kinderschutzbund bietet Fortbildungen zu den Themen „Queerer Kinderschutz“ und „Mobbing? – Nicht in unserer WG“ sowie die Begleitung von stationären Einrichtungen bei themenspezifischer Weiterarbeit an den Gewaltschutzkonzepten an: https://kinderschutzbund-sachsen.de/veranstaltung/2026_mobbing-nicht-in-unserer-wg/

und https://kinderschutzbund-sachsen.de/veranstaltung/kinderschutz-verqueeren-fuer-insoweit-erfahrene-fachkraefte-nach-%c2%a7-8a-sgb-viii-3/

Wir freuen uns auf Sie!

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