Fortbildung: Mit Strafen zum Wohlverhalten? – Gewaltschutzkonzepte, Gewaltprävention und Haltung

Die aktuelle Studie zu den Entwicklungsbedarfen in den Hilfen zur Erziehung in Sachsen zeigt deutlich: Für junge Menschen in stationären Einrichtungen sind die Qualität der Beziehungen, Beteiligung und die Wahrung ihrer Rechte zentrale Entwicklungsfaktoren.

Die Jugendlichen berichten, dass insbesondere der Umgang mit Strafen, Konsequenzen und Belohnungssystemen ihren Alltag und ihr Wohlbefinden maßgeblich beeinflusst. Die Studie empfiehlt, pädagogische Fachkräfte stärker für die Auswirkungen von Verhaltensnormierung und Sanktionen zu sensibilisieren und Schutzkonzepte weiterzuentwickeln. Mit den Fortbildungen „Murmeln und Striche – Tokensysteme auf dem Prüfstand“ und „Mit Strafen zum Wohlverhalten?“ bietet der Kinderschutzbund Sachsen praxisnahe Reflexionsräume, um genau diese Themen aufzugreifen.

Ziel ist es, gemeinsam mit den Fachkräften Wege zu finden, wie Schutz und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Alltag der HzE gestärkt werden können.

Die Veranstaltungen geben Anregungen für die Anpassung von Gewaltschutzkonzepten und unterstützen Einrichtungen dabei, ihre pädagogische Haltung im Sinne des Kinderschutzes weiterzuentwickeln.

Die Studie zu Entwicklungsbedarfen in den HzE in Sachsen finden Sie hier: https://interval-berlin.de/projekte/studie-zum-entwicklungsbedarf-in-der-hilfe-zur-erziehung-in-sachsen-aus-der-perspektive-von-jugendlichen-mit-erfahrung-in-jugendhilfeeinrichtungen-ueber-tag-und-nacht/

Unsere Fortbildungen zum Thema hier: https://kinderschutzbund-sachsen.de/veranstaltung/mit-strafen-zum-wohlverhalten/

und hier: https://kinderschutzbund-sachsen.de/veranstaltung/murmeln-und-striche-tokensysteme-auf-dem-pruefstand/

Nach oben scrollen