Institutionelle Kindeswohlgefährdung

Kindeswohl in Institutionen

D4/2024

Einrichtungen als sichere Orte für Kinder

Kinderschutz wird oft mit der Sicherstellung des Kindeswohls im familiären Umfeld nach §8a SGB VIII verstanden.

Junge Menschen verbringen viel Zeit in Kindertagesstätten, Schulen, Freizeiteinrichtungen oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Das Wohl und der Schutz der Kinder in diesen Einrichtungen sind den Fachkräften und ehrenamtlich Tätigen sehr wichtig. Sie möchten sicher in Ihrem Handeln sein. Doch was ist fachliches Handeln im pädagogischen Alltag zum Wohl der Kinder?

 

In unserer Fortbildung wird der Schwerpunkt auf institutionelle Kindeswohlgefährdung und den Umgang damit gelegt. Es wird um die Auseinandersetzung mit übergriffigen, grenzverletzenden Verhalten und Verhalten im Sinne des Kindeswohls gehen. Sie als Fachkraft bekommen in dieser Fortbildung durch die Reflexion der eigenen Arbeit und durch die Auseinandersetzung mit diesem Thema Sicherheit im pädagogischen Handeln. Ziel ist es, sichere Ort für Kinder in Sachsen weiter zu etablieren.

Themen sind:

  • Abgrenzung von familiärer und institutioneller Gewalt
  • Anhaltspunkte und Risikofaktoren von institutioneller Kindeswohlgefährdung
  • Gesetzliche Grundlagen und Begrifflichkeiten
  • Einschätzungsinstrumente für institutionellen Kinderschutz
  • Einblick in den Orientierungskatalogs für Fachkräfte in Kita: Reflexion pädagogischen Verhaltens
  • Handlungsleitfäden

Zielgruppe:

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, Leitungskräfte, Fachberater_innen

Referentin:

Anne Marung, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Syst. Paar- und Familientherapeutin (DGSF), Syst. Supervisorin, insoweit erfahrene Fachkraft, Fachreferentin des DKSB LV Sachsen e.V.

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