NZFH-Studie zur psychosozialen Belastung junger Familien

Immer mehr junge Familien sind psychosozial belastet: Das ergab das „Zusammen für Familien (ZuFa)-Monitoring Geburts- und Kinderkliniken 2024“, zu dem das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhausinstitut e. V. (DKI) bundesweit alle Geburtskliniken mit mehr als 300 Geburten pro Jahr befragt hat.

Bei 15 % der Familien sah das Klinikpersonal die gesunde Entwicklung des Kindes wegen der Belastungen sogar als gefährdet an – das sind fast doppelt so viel wie beim ersten ZuFa-Monitoring 2017 (8 %). Die repräsentative Studie zeigt jedoch auch, dass die meisten Geburtskliniken in Deutschland darauf reagiert haben. Zwei Drittel der Kliniken haben mittlerweile einen Lotsendienst eingerichtet, der die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und der werdenden Eltern (sehr) verbessert hat.

Das NZFH wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Träger des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen ist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut e. V. (DJI). 

Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen frühzeitig zu erkennen, qualitätsgesicherte bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.fruehehilfen.de/service/aktuelles/presse/nzfh-studie-junge-familien-sind-zunehmend-psychosozial-belastet/

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