Der Kinder- und Jugend(hilfe)MONITOR 2025 zeigt: Es braucht mehr Sichtbarkeit und Teilhabe junger Menschen

Anlässlich des 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags (DJHT) 2025 stellte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ im Rahmen einer Pressekonferenz den Deutschen Kinder- und Jugend(hilfe) MONITOR 2025 vor.

Darin fordert sie eine politische Kurskorrektur für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe junger Menschen in Deutschland. Junge Menschen fühlen sich politisch nicht ausreichend berücksichtigt, obwohl sie mehrheitlich demokratische Werte unterstützen – es braucht daher Investitionen in Bildung, soziale Infrastruktur und echte Mitbestimmung. 

Angesichts von Armut, gesellschaftlicher Spaltung und fehlender Generationengerechtigkeit fordert die AGJ unter anderem einen nationalen Kinder- und Jugendfonds sowie eine armutsfeste Kindergrundsicherung. Auch der Fachkräftemangel in der Kinder- und Jugendhilfe wird als drängendes Problem benannt, dem mit besseren Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen begegnet werden müsse.

Auch viele andere Organisationen – u.a. der Kinderschutzbund – sehen die Notwendigkeit, junge Menschen stärker in der Politik zu berücksichtigen. 

Der DKSB moniert in seiner Resolution „Neue Bundesregierung in der Verantwortung: Gutes Aufwachsen nicht dem Zufall überlassen!“ etwa, dass eine konsistente Gesamtstrategie für die großen Herausforderungen fehlt: Kinderarmut, mentale Gesundheit, Bildungsgerechtigkeit, Schutz vor Gewalt und die Beteiligung junger Menschen an politischen Entscheidungen.

Hier gibt es weitere Informationen: https://www.agj.de/presse/pressemitteilungen/artikel/pressemitteilung-der-kinder-und-jugendhilfemonitor-2025-zeigt-es-braucht-eine-politische-kurskorrektur-fuer-mehr-sichtbarkeit-und-teilhabe-junger-menschen-in-deutschland.html

Quelle: AGJ

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