AGJ-Positionspapier: Fachkräfte am Limit?! Arbeitsbelastungen in der Kinder- und Jugendhilfe und gesundheitsförderliche Strategien

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sind in doppelter Hinsicht mit steigenden Belastungen konfrontiert: einerseits durch eine Selbstbetroffenheit aufgrund aktueller Krisen, etwa dem Fachkräftemangel, andererseits durch komplexere Bedarfslagen der Adressat_innen bis hin zu zunehmenden gesellschaftlichen Konfliktlinien, die auch in die praktische Arbeit der Fachkräfte hineinreichen.

Das Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) macht sichtbar, wie sich die genannten Entwicklungen und multiplen Krisen auf die Arbeitsbedingungen in der Kinder- und Jugendhilfe auswirken und zu einer neuen doppelten Belastung der Fachkräfte geführt haben. Zudem sollen Lösungsansätze aufgezeigt werden, die dazu beitragen, die Belastungssituationen im beruflichen Alltag zu verringern.

Die AGJ sieht in der Initiierung und Stärkung gesundheitsfördernder Strategien einen wichtigen Baustein zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Sie empfiehlt Strategien zur Stärkung der Resilienz auf individueller und organisationaler Ebene, zeigt aber auch die Grenzen dieser Strategien auf und dringt auf notwendige strukturelle Veränderungen zur Verbesserung der Arbeitssituation in der Kinder- und Jugendhilfe.

Hier gibt es weitere Informationen: https://www.agj.de/positionen/artikel/positionspapier-fachkraefte-am-limit-arbeitsbelastungen-in-der-kinder-und-jugendhilfe-und-gesundheitsfoerderliche-strategien.html

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