Rap in Meissen: Jugendliche in der Pandemie

 K0A0600webEs mehren sich die Anzeichen, dass Kinder und Jugendliche stärker unter psychischen Belastungen in der Pandemie leiden als bisher angenommen. Vor allem die fehlenden sozialen Kontakte und das Online-Homeschooling mit (dennoch hohem) Leistungsdruck belasten die junge Generation und führen bei vielen zu Ängsten und Depressionen. Dies auch deshalb, da die Hobbies und Freizeitbeschäftigungen zum Ausgleich fehlen. Wie wichtig Kultur und Kreativität in Zeiten der Pandemie sind, wurde am Samstag in einem Interview im DLF mit Jugendlichen aus Meissen deutlich. Gefragt nach ihrer Situation derzeit und was sie selbst tun, um sich besser zu fühlen, berichteten sie von ihren Aktivitäten.

 

Sie machen sich und anderen Mut, in dem sie ihre Songs im eigenen Zimmer einspielen. „Rappen gegen den Blues“ sozusagen. Wir finden das sehr bemerkenswert und freuen uns, wenn diese Aktion auch  Nachahmer_innen findet. Wir möchten gleichzeitig alle Eltern, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen dazu ermutigen, Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten für kreative Aktionen zu schaffen.

 

Hier finden Sie den Beitrag zum Nachhören.

 

Quelle: Beitrag auf DLF,  Rap in Meissen, Jugendliche in der Corona-Krise, Samstag, 20.3.21, 7:46 Uhr