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Pressemitteilung "Internationaler Tag der Familie: Elternkurs des Kinderschutzbundes hilft geflüchteten Familien beim Ankommen"

schnappschuss pm Integrationsbausteine 2018Fast sieben Jahre dauert der dramatische Konflikt in Syrien bereits an. Viele Tote und Verletzte hat er bisher gefordert, traumatisierte Menschen hinterlassen. Laut UN sind über 13 Millionen Syrer auf humanitäre Hilfe angewiesen und über 6 Millionen Menschen flohen bereits in die Nachbarländer oder nach Europa . Der Elternkurs „Integrationsbausteine“ des DKSB soll geflüchteten Eltern und Kindern das Ankommen in Deutschland erleichtern.

Wenn H. Skeif (Name geändert) erzählt, dann wird seine Stimme brüchig. Zuviel ist in den letzten Monaten seit der Flucht aus Syrien passiert, das ihm und seiner Familie zugesetzt hat. Als er nun mit seiner Frau und drei Kindern in Deutschland einen Asylantrag gestellt hat, so ist ihm dies nicht leicht gefallen. Zu sehr quält sie das Heimweh, zu viele Gefahren haben sie überlebt. In seinem Heimatland ist die Lage lebensgefährlich, die Zukunft der Kinder durch Krieg und mangelnde Versorgung verbaut.

„Besonders die Lage der Kinder ist in Familien auf der Flucht sehr prekär. Erhalten sie nicht frühzeitig und umfänglich die notwendige wirtschaftliche, bildungspolitische und psychologische Hilfe, werden viele dieser Kinder Zeit ihres Lebens unter großem Druck stehen“, so Prof. Ullrich Gintzel, der Vorsitzende des DKSB LV Sachsen e.V. Für Eltern ist die Orientierung in Deutschland oft schwer: Wie komme ich zu einem Kita-Platz? Haben meine Kinder ein Anrecht auf die Schule? Welche Kosten werden mir für Kleidung und Schulbücher meiner Kinder gewährt? Dies sind nur einige der wichtigsten Fragen der Familien, die ihr Recht auf Asyl in Deutschland wahrnehmen.

Pressemitteilung "Die Kinderschutzverbände in Sachsen: Gewaltfreie Erziehung wirkt"

schnappschuss gewaltfrei 2018Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2018 fordert der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. (DKSB LV Sachsen e.V.) mit seinen Mitgliedsverbänden,  dass Kinder in Deutschland gewaltfrei aufwachsen. Hoffnung machen Zahlen, die belegen, dass die Gewalt unter Jugendlichen auch dank des Gesetzes zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung deutlich zurückgegangen ist. Inzwischen haben 53 Länder Körperstrafen in der Erziehung untersagt.

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ So steht es seit 2000 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Dafür haben Organisationen wie der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) lange gekämpft. „Dass dieser Einsatz Früchte trägt, zeigt eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen. Demnach ist die Jugendkriminalität in Deutschland von 2007 bis 2015 um die Hälfte zurückgegangen“, betont Prof. Ullrich Gintzel, der Vorstandsvorsitzende des DKSB LV Sachsen e.V. „Als Ursache nennen die Forscher ausdrücklich auch den Rückgang von Gewalt in den Familien, einen positiven elterlichen Erziehungsstil und stärkere emotionale Zuwendung“, so Gintzel weiter.

Pressemitteilung "Ehrenamt ist unersetzbar."

schnappschuss pm ehrenamt jmv 2018Aktive aus Kinderschutzverbänden aus ganz Sachsen treffen sich am kommenden Samstag in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden zur Jahresmitgliederversammlung des DKSB Landesverbandes. In einem Fachteil „Ehrenamt ist unersetzbar“ geht es um die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements.

 

Am Samstag, den 14.04.2018, treffen sich in der Landeszentrale für politische Bildung in Dresden vor allem ehrenamtlich Aktive aus den Orts-, Kreis- und Regionalverbänden des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen e.V.

 

„Über 700 ehrenamtliche Mitstreiterinnen und Mitstreiter arbeiten in den 20 Verbänden des Deutschen Kinderschutzbundes in Sachsen Hand in Hand mit hauptamtlichen Fachkräften. Im Rahmen dieses Engagements wurden im vergangenen Jahr mindestens 33.700 Arbeitsstunden geleistet. Wenn wir dazu nur den Mindestlohn 2017 i.H.v. 8,84 €/Stunde ansetzen, ergibt das eine Summe von fast 300.000 €“, erklärt Prof. Ullrich Gintzel, Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen e.V. Die Daten stammen aus Rückmeldungen von 16 DKSB Verbänden und dem Landesverband. „Dies ist ein wirklich großes Potential, ohne welches Soziale Arbeit für und mit Kindern, Jugendlichen und Familien in dieser Form nicht funktionieren würde, welches eine Würdigung verdient und Stärkung braucht“, so Ullrich Gintzel weiter.

Pressemitteilung "Eine flächendeckende Gesundheitsvorsorge für alle Kinder und Familien ist in Sachsen notwendig"

schnappschuss pm weltgesundheitstagEine besondere Herausforderung stellt die Gesundheitsförderung meist in den Landkreisen dar. Lange Anfahrtswege sowie weniger Auswahl bei präventiven Angeboten sind eher die Regel als die Ausnahme. Der DKSB LV Sachsen e.V. unterstreicht zum internationalen Weltgesundheitstag, dass der Zugang zu präventiven Angeboten im Bereich der Gesundheitsförderung und der medizinischen Versorgung nicht vom Wohnort oder den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängen darf.

 

Eltern erleben es zumeist als schwierig, ihre kleinen „Stubenhocker“ vom Fernseher oder vom Smartphone wegzulocken und in Bewegung zu bringen. Auch fragen sie sich, wie sie ihren Söhnen oder Töchtern eine gesündere Ernährung schmackhaft machen können. Ob und wie dies gelingt, ist auch von der sozialen Lage der Eltern abhängig und welche Unterstützung sie in ihrem Umfeld erfahren. „Wir müssen Eltern aller sozialen Gruppen in der gesundheitlichen Entwicklung ihrer Kinder unterstützen. Eltern in belasteten Lebenslagen sind jedoch besonders auf die Unterstützung angewiesen“, sagt Prof. Ullrich Gintzel, Vorstandsvorsitzender des DKSB LV Sachsen e.V. „Gesundheitsförderung muss kontinuierlich und unabhängig von Wohnort und Einkommen geschehen, damit alle Kinder gleiche Chancen im Aufwachsen haben“, erklärt er weiter.

Pressemitteilung "Zeugnisausgabe in Sachsen: Das Kinder- und Jugendtelefon sowie das Elterntelefon sind zur Unterstützung da"

schnappschuss pm zeugnis 2018Das erste Schulhalbjahr ist geschafft, die meisten Kinder und Jugendlichen freuen sich schon auf die Schulferien und auf ihre Zeugnisse. Aber was ist, wenn Lob und Anerkennung für die Anstrengungen ausbleiben oder nicht zu erwarten sind? Wenn das Lerntempo und der Leistungsdruck dem Kind oder dem Jugendlichen zu schaffen gemacht haben?

 

“Im Stress und Hektik des Alltags bleibt Familien häufig wenig Zeit für Gespräche zur Schule. Doch gerade nach solchen Zeugnistagen geht es darum, gemeinsam und in Ruhe mit den Eltern zu überlegen, was verändert werden kann“, erklärt Olaf Boye, Landesgeschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes in Sachsen. „Solch ein Gespräch in Gang zu bringen, kann eine Hürde sein. Ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Unterstützung beim Vorgehen finden Kinder und Jugendliche bei den Beraterinnen und Beratern am Kinder- und Jugendtelefon“, so Boye weiter.

 

Für Kinder und Jugendliche ist die Nummer gegen Kummer kostenfrei und anonym unter 116 111 montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr zu erreichen. Wer lieber mit Gleichaltrigen über seine Sorgen spricht, sollte samstags von 14 bis 20 Uhr anrufen, wenn das Kinder- und Jugendtelefon in Dresden und Leipzig mit jugendlichen Beraterinnen und Beratern besetzt ist. Für die anonyme E-Mail-Beratung können sich Jungen und Mädchen auf der Internetseite der Nummer gegen Kummer e.V. www.nummergegenkummer.de einen Zugang einrichten.

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