Pressemitteilung "Kinder von suchtbelasteten Eltern stärken"

schnappschuss pm drogenmissbrauchSuchterkrankungen der Eltern haben Auswirkungen auf die ganze Familie. Dabei sind Kinder als besonders verletzlicher Teil eines Familiensystems hoch belastet. Der „Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch“ am 26.6. ist für den Kinderschutzbund Landesverband Sachsen Anlass, auf die prekäre Lage der Kinder in suchtbelasteten Familien aufmerksam zu machen.

In Deutschland leben nach Schätzungen von Experten ca. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche, die direkt von einer Suchterkrankung eines oder beider Elternteile betroffen sind. Die Dunkelziffer ist hoch, die Tendenz ist dabei nach wie vor steigend. Auf Sachsen übertragen bedeutet dies, dass mindestens 120.000 Kinder im Freistaat von einer Suchterkrankung eines oder beider Elternteile betroffen sind.

 

So geht es auch Daniela, 8 Jahre. Sie ist aufgeschlossen, hilft anderen Kindern und geht den Lehrkräften zur Hand. Doch was niemand weiß: Die Mutter von Daniela konsumiert Alkohol und Crystal in hohem Ausmaß. Oft hat die Erziehungsberechtigte mit dem eigenen Tagesablauf zu kämpfen, schläft morgens lang. Auch für den Einkauf und das Mittagessen der Familie kann die Mutter trotz guten Willens häufig nicht sorgen. Daniela liebt ihre Mutter über alles und hilft ihr so gut sie kann im Haushalt, regelt den Morgenablauf selbständig, geht nach dem Unterricht einkaufen. Manchmal kocht sie das Essen für die Familie.

 

Unsere Pressemitteilung mit allen Details finden Sie in der Rubrik Pressemitteilungen.

   

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